Das Land Kambodscha und seine knapp 16 Millionen Einwohner zählt unter reiselustigen Menschen seit vielen Jahren zum absoluten „must see!“ Spot. Jährlich strömen etliche Touristen, bewaffnet mit ihrem „Backpack“ und einer Digitalkamera in das schöne Land in Südostasien, bereit für ein ganz großes Abenteuer!

Wie jedes große Abenteuer, beginnt auch der Urlaub in Kambodscha mit einigen „Planspielen“. Ein wichtiger Punkt auf dieser Liste: vom eigenen Hausarzt die richtigen Impfungen für Kambodscha verabreichen lassen.

Welche Impfungen im Zusammenhang mit Kambodscha dabei die wichtigsten sind und worauf du außerdem achten solltest, liest du hier!

Impfungen für Kambodscha – diese Impfungen solltest du vor deinem Kambodscha Urlaub an Bord haben!

Bis auf die Impfung gegen Gelbfieber, welche in besonderen Einzelfällen verpflichtend ist, herrschen vor der Einreise nach Kambodscha keine gesetzlich vorgeschriebenen Impfpflichten.

Allerdings gibt es einige Impfungen, die in Bezug auf die eigene Reise empfohlen werden. Diese Empfehlungen sollten auf jeden Fall ernst genommen werden und die Impfungen weit vor der Abreise verabreicht werden.

Zu den empfohlenen Impfungen für Kambodscha zählen die Impfungen gegen:

    • Diphtherie
    • Tetanus
    • Polio (Kinderlähmung)
    • Mumps
    • Masern
    • Röteln (MMR)
    • Influenza
    • Pneumokokken und
    • Pertussis (Keuchhusten)

Außerdem kann es durchaus sinnig sein, sich gegen den gefährlichen Tollwut Virus impfen zu lassen. Vor allem, wenn der eigene Urlaub eher in die Richtung „Abenteuerurlaub“ gehen wird – und der vermeintliche Kontakt zu wilden Tieren dadurch drastisch ansteigt – ist man gut beraten, wenn man sich vorab gegen Tollwut impfen lässt. Das Gleiche gilt für die Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B. Letzteres wird vor allem im Zusammenhang mit langen Aufenthalten im Land besonders wichtig.

Gehört die Impfung gegen Gelbfieber zu den verpflichtenden Impfungen für Kambodscha?

Hinsichtlich der benötigten Impfungen für eure Einreise nach Kambodscha, stellt die Impfung gegen Gelbfieber durchaus eine Besonderheit dar. Diesbezüglich gilt es unbedingt auf die verschiedenen Szenarien zu achten!

Beginnt eure Reise in Deutschland und führt euer Weg über einen deutschen Flughafen direkt nach Kambodscha, müsst ihr impftechnisch nichts beachten. Bei einem Direktflug seid ihr „safe“.

Legt ihr vor eurer Einreise allerdings einen Zwischenstopp in einem anderen Land ein – gerade bei reiselustigen Menschen ja nicht allzu unwahrscheinlich – dann müsst ihr unbedingt darauf achten WO ihr euch vor Kambodscha aufhaltet, denn: liegt euer Zwischenstopp in einem offiziellen „Gelbfieber-Gebiet“, dann ist die Impfung gegen Gelbfieber absolute Pflicht. Könnt ihr die Impfung an der Grenze zu Kambodscha nicht nachweisen, wird euch die Einreise im schlimmsten Fall verwehrt und ihr könnt entsprechend die Rückreise antreten. Die Liste der Länder ist dabei entsprechend lang und so zählen neben Ländern wie Gabun, Ghana und Kamerun auch Länder wie Argentinien, Brasilien und Ecuador zu den „gefährdeten“ Ländern, in denen der Aufenthalt automatisch mit einer Impfpflicht verbunden ist.

Kambodscha und Malaria – hier besteht immer ein Risiko!

Stand jetzt, gibt es keine Impfung, mit der man sich vor der Infektion mit Malaria schützen könnte. Gerade im Zusammenhang mit der eigenen Reise nach Kambodscha ist dieser Umstand von besonderem Nachteil, denn in Kambodscha herrscht quasi das ganze Jahr über erhöhtes Malaria Risiko.

Besonders hoch ist die Ansteckungsgefahr natürlich um die Regenzeit. Hier sollte man als Tourist besonders vorsichtig sein und die entsprechenden Vorkehrungen treffen.

Neben Cremes, Sprays und anderen Mitteln, die man sich täglich auf die Haut auftragen sollte – ggf. kann man sich diesbezüglich auch an die Experten vor Ort wenden – ist es außerdem empfehlenswert stets lange Klamotten bei sich zu haben, die nicht nur die Beine, sondern vor allem auch die Arme weitestgehend abdecken. Vor allem um die Abendzeit ist dies besonders wichtig, denn die Infektion wird im Großteil der Fälle von nachtaktiven Blutsaugern vollzogen. Heißt natürlich auch, dass man über und um sein Bett ein entsprechendes Moskitonetz montieren sollte, so dass man auch in der Nacht seine Ruhe vor den blutrünstigen Stechmücken hat.

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